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Hier gibt es den aktuellen

NEWSLETTER
Februar 2015

Termine

Forumstermine 2015:
Treffen für Mitglieder und neugierige Gäste

Di., 24.02.2015, 19 Uhr

Do. 28.05.2015, 19 Uhr (zugleich JHV)

Do. 27.08.2015, 19 Uhr (unser Vereinsgeburtstag mit einer Überraschung an uns selbst)

Do. 12.11.2015, 19 Uhr

Ort wird jeweils noch bekannt gegeben


Kulturtermine in der Nordstadt
:

13. und 14. Juni 2015 OffeneNordstadtAteliers
www.offenenordstadtateliers.de

22.08.2019 Hafenspaziergang

19.09.2015 DortmunderDEW-Museumsnacht

NORD-STADT-KULTUR

Der kultige NORD-STADT-KULTUR-Führer mit Adressen, Öffnungszeiten und Insidertipps in der 

Broschüre

Lageplan

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Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus (15.03 - 28.03.2010) erfolgte der Startschuss für die stadtweite "Planerladen- Kampagne" "Wir sind Dortmund.Nazis sind es nicht". Selbstverständlich beteiligt sich die KulturMeileNordstadt, wie viele andere Institutionen unserer Stadt, an der Aktion. 

Wenn auch Sie eine eigene Logokomposition möchten, wenden sie sich an den Planerladen: integration@planerladen.de

© Hendrik Müller
© Hendrik Müller

Nordstadt Sympathisanten

Für alle Nordstadtfans gibt es jetzt den coolen Aufkleber "Nordstadt Sympathisanten"

Der Aufkleber kann gegen eine Gebür von 1 € im in der Planerladen-Integrationsagentur in der Schützenstr. 42 erworben werden. 

Resolution des Integrationsrates der Stadt Dortmund gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und gewaltbereiten Salafismus


„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
(Artikel 1 des Grundgesetzes)

Mit großer Sorge und Erschütterung nimmt der Integrationsrat der Stadt Dortmund die jüngsten rechtsextremen Aktivitäten in Dortmund zur Kenntnis. So werden perfide Anfragen mit klar ersichtlichem menschenfeindlichem Hintergrund im Rat der Stadt Dortmund gestellt. Bei antiisraelischen Demonstrationen im letzten Sommer zeigte sich ein vollkommen unverblümter Judenhass. Zum Jahrestag der Reichspogromnacht störten Neonazis eine Gedenkkundgebung im Stadtteil Dorstfeld, wobei ernstzunehmende Drohungen dem Rabbiner der jüdischen Gemeinde galten.

Die türkisch islamische Gemeinde erhielt einen üblen Drohbrief und vor dem Dortmunder Hauptbahnhof rotteten sich Hooligans und Rechtsextreme zusammen, angeblich gegen gewaltbereite Salafisten, in Wirklichkeit aber aus rassistischen Gründen.

Dass Dortmund eine freiheitliche und weltoffene Stadt ist, ist den rechtsextremen Akteuren und Verfassern fremdenfeindlicher Schriften und Drohbriefe ein Dorn im Auge. Intoleranz, Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Rassenhass und Antisemitismus sind der Kern dieser nationalsozialistischen Weltanschauung.

In Dortmund leben ca. 180.000 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus ca. 170 verschiedenen Nationen unter dem Leitbild einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft friedlich in gegenseitigem Respekt miteinander. Dieses Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft gehört zur Geschichte unserer Stadt und wird ihre Zukunft sein. Der Integrationsrat der Stadt Dortmund setzt sich entschlossen für Menschenwürde, kulturelle Vielfalt und Freiheit ein; Grundrechte, die durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschützt sind.

Wir wehren uns gegen jedwede Form von Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung, Islamfeindlichkeit und Gewalt. Wir antworten mit Solidarität und Zivilcourage. Wir wenden uns mit aller Entschiedenheit gegen jegliche Bestrebungen, Dortmund zum Schauplatz rechtsextremer sowie radikalislamischer salafistischer Aktivitäten zu machen.

Wir, der Integrationsrat der Stadt Dortmund, erteilen allen extremistischen Gruppen und Strömungen eine klare Absage. Wir lehnen Hass und Gewalt sowie die Leugnung historischer Tatsachen, Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und gewaltbereiten Salafismus zutiefst ab.

Der Integrationsrat der Stadt Dortmund steht für Freiheit, Toleranz, internationales Miteinander, Solidarität und Demokratie. Die Stadt Dortmund muss ein Ort der Demokratie und Toleranz bleiben. Hier haben Feinde der Demokratie keinen Platz!

Dortmund, 27. Januar 2015

NordstadtKulturBanner als touristischer Eyecatcher an Fassaden und in großen Räumen

Foto: Oliver Schaper

Die Nordstadt ist bunt! Sie hat ein riesiges Potenzial für neugierige Entdecker, Kulturinteressierte, Freizeitliebende, für Jung und Alt. Ab sofort finden sie neue super Kulturtipps im XXL-Format an Fassaden oder auch in Räumen. Riesige Banner und auch Plakate präsentieren die Nordstadt von ihrer bunten Seite, geben überraschende Tipps Kulturakteure und Kulturorte zu entdecken.

Aktuell werden die Kunststoffbanner schon zu sehen sein bei: DKH, Wichern, Freundeskreis Hoeschpark, Depot, kunstDOmäne, IZB, WAM, QM Nordmarkt, Big Tipi, Auslandsgesellschaft, IKUZ, Planerladen, KulturMeileNordstadt, Pauluskirche, Atelier Almut Rybarsch, ConcordiART ...

Sie möchten auch ein Banner? Plakate? Ja, das geht!
Auf Wunsch können Sie sich sogar ein individuelles Banner anfertigen lassen, mit Logo und Standortmarkierung.

Plakate gibts im QM-Nordmarkt und im Atelierhaus kunstDOmäne (Schillerstr. 43a), alle weiteren Infos zu Kosten und individuellem Banner bei Rita-Maria Schwallgin, info@schwalgin.de oder 0174 8832169

Tolles NordStadtKultur-Banner zu gewinnen!

Sie können ein Banner in der Größe von 1 x 2 m gewinnen! Was ist zu tun?

Bitte schreiben Sie an info@schwalgin.de Ihren Vorschlag für einen neuen, kurzen Slogan zum ECHT-NORDSTADT-Logo (das Herz)! Das Vorstandsteam der KulturMeileNordstadt verlost unter allen Einsendern ein Banner.

Erforderliche Angaben:
- Slogan
- Vor- und Nachnamen, eventuell Institution
- Ihre Daten (z. B. E-Mail oder Telefon, damit wir Sie erreichen können)
- Wir freuen uns, wenn Sie uns den zukünftigen Ort nennen, wo das Banner seinen Platz finden soll und werden davon ein nettes Pressefoto mit der RN veröffentlichen.

Einsendeschluss: 30. Januar

Die Gewinnerin/der Gewinner wird direkt benachrichtigt.

Hier das NordStadtKultur-Banner und das NordStadtKultur-Plakat im PDF-Format zum Herunterladen und Ausdrucken.

 

 

KulturMeilen-Akteur Januar 2015

Franz Ott - Meistermaler

Seine Kunst orientiert sich seit seinen Anfängen am Surrealismus, dem phantastischen Realismus und dem sozialistischen Realismus.

Das Weltgeschehen drängt sich in sein direktes Umfeld; in seine Seele, die sein ganzes Schaffen prägt. Genauso formt seine Wohn- und Arbeitssituation seine Phantasien zu immer neuen Bildern. Die „alten Meister“ und ihre Darstellung der Welt haben ihn schon immer begeistert und sind für ihn immer das Ausdrucksmittel der Wahl geblieben.

Er hat in seiner langen Entwicklungszeit zu einer eigenen Sprache gefunden mit der er den Betrachter einlädt, sich in seinen Bildern zu verlieren und so zu einer Phantasiereise, einem Film in die von ihm dargestellten Welten einzutauchen, sogar seine Gedanken neu zu „programmieren“!

Franz Otts Werke sind keine Dekorationsmalerei - er sieht seinen Auftrag als Künstler vielmehr darin, den Betrachter durch seine Technik die Welt mit neuen Augen sehen zu lehren. Dafür verschwendet er seine Kreativität nicht in der
Suche nach neuen Formen der Kunst, sondern greift auf die unendlichen Variationen der Malerei zurück. Er hat sein Atelier in der Kunst-do-mäne in der Schillerstr. 43a.
www.kunstdomaene.de/portfolio/franz-ott/

 

 

StreetArt - Mauerprojekt 2015

Im Rahmen der kulturellen Aktivitäten im Quartier Borsigplatz haben in der Vergangenheit immer wieder Kreative vor Ort den Wunsch geäußert, das Mauerstück an der Weißenburger Str. 70 zu gestalten. Insbesondere der Künstlerszene schreibt man die Pionierfunktion zu, in einem Quartier, das sich im Wandel befindet, durch ihr Schaffen einen ersten wichtigen Beitrag zum neuen Profil zu leisten - soweit die stadtplanerische / geografische Theorie. Genau das ist die Motivation des Projekteams: Eine andere Wahrnehmung herbeizuführen, sichtbar im öffentlichen Raum, als Aufwertungsmaßnahme. Darüber hinaus bietet das Projekt die Möglichkeit der Partizipation, eine Bürgerbeteiligung, die Identität schafft. Angelegt als Wettbewerb, sollen die drei schönsten Mauerbilder abschließend prämiert werden.

Die insgesamt 66 Mauerabschnitte werden in den Osterferien 2015 von der Firma Grünbau gGmbH für die Kunstaktion vorbereitet. An den zwei darauffolgenden Wochenenden soll die Umsetzung stattfinden. Der Beteiligungsprozess, der in Form eines Wettbewerb durchgeführt wird, sieht vor sowohl Nordstadt Künstler als auch stadtweite, ggf. überregionale Künstler,anzusprechen. Die Ausschreibung inkl. Anmeldemodalitäten wird direkt im Anschluss an diesen Pressetermin erfolgen. Nach Möglichkeit sollen es 66 Künstler sein, um eine große Bandbreite an Motiven zu erzeugen. Außerdem sollen Schulen aus dem Viertel mit ins Boot geholt werden.

Der Focus möglicher Motive liegt, bedingt durch die Industrieanlage (Kraftwerk), auf den Themen

  • Energie
  • Natur + Umwelt
  • Verkehr
  • Großstadtdschungel

Letzteres bietet einen kreativen Spielraum bei der Motivsuche. Hiervon versprechen wir uns eine hohe Akzeptanz bei der Bewohnerschaft und kommen den Prinzip der Partizipation und Anwohnerbeteiligung, eine lange Tradition in der Nordstadt, nach.

Abschließend befindet eine Jury über die Umsetzung und kürt den 1. (500 €), 2. (200 €) u. 3. (100 €) Sieger.

Downloads:

 

 

Nachruf auf Gernot Rehberg

Tief betroffen haben wir von dem viel zu frühen Tod von Gernot Rehberg, Leiter des DKH, erfahren. Sein plötzlicher Tod am 22. Dez. 2014 bedeutet einen unschätzbaren Verlust für die Kulturlandschaft der Dortmunder Nordstadt. Wir, der KulturMeileNordstadt e.V., haben die Zusammenarbeit mit Gernot Rehberg, als Partner und Freund, immer sehr geschätzt. Viele Projekte tragen seine Handschrift, in seiner leisen, engagierten und - im positiven Sinne - hartnäckigen Art, hat er die Herausforderungen des Stadtteils angenommen und damit viel für die Menschen bewirkt. Seine Beiträge und Anregungen, nicht zuletzt seine Arbeit im DKH, waren ein ständiger Begleiter unseres gemeinsamen kulturellen Engagements. Wir möchten auf diesem Weg seiner Familie unsere Anteilnahme übermitteln und unsere große Wertschätzung für Gernot zum Ausdruck bringen. Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft. Gernot hat die Nordstadt etwas bunter gemacht, wir werden Ihn schmerzlich vermissen.

Der Vorstand und die Mitglieder der KulturMeileNordstadt e.V.

Foto Alex Völkel, Nordstadtblogger
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